Allicin Informationsseite

Willkommen auf unserer Informationsseite zum Wirkstoff Allicin!

Das man mit Knoblauch steinalt werden kann ist jedem bekannt. Aus Knoblauch entsteht beim verletzen der Pflanze (pressen oder zerkauen) der Wirkstoff Allicin. Dieser Wirkstoff ist hauptsächlich verantwortlich für die heilenden Eigenschaften von Knoblauch. Die Wirkung von Allicin in der Natur ist leider zeitlich begrenzt. Das heißt Allicin ist instabil. Es zerfällt nach kurzer Zeit wieder in seine Bestandteile. Trotz der kurzen Wirksamkeit von Allicin vollbringt dieser Stoff wahre Wunder. Im Jahr 2002 konnte der britische Wissenschaftler Peter Josling ein Verfahren entwickeln mit dem sich aus Knoblauch stabilisiertes Allicin gewinnen lässt.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen die vielfältigen Möglichkeiten des Wirkstoffes Allicin näher bringen.

Was ist Allicin?

Allicin wurde vom Wissenschaftler Cavallito 1944 beim pressen von Knoblauch entdeckt. Er konnte die antibakterielle Wirkung dieses Stoffen zweifelsfrei nachweisen. Allicin erhielt in dieser Zeit ein Patent in dem die Wirkung bestätigt wurde.

Allicin verfügt über die Eigenschaft schädliche Bakterien, Viren, Larven und Pilze (Schimmel) zu bekämpfen. Es heftet sich an Wasser und erreicht so alle Bereiche des Körpers inklusive des Nervensystems. Allicin überwindet mühelos die Blut-Nervenwasserschranke was bei Infektionen im Nervensystem gegenüber herkömmlichen Antibiotika einer der größten Vorteile ist.

Allicin verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und hält die Blutgefäße sauber und elastisch. Es senkt den Cholesterinspiegel und beugt koronare Herzerkrankungen vor.

In unabhängigen Untersuchungen wurde die antibakterielle Wirkung von Allicin auf Mikroorganismen nachgewiesen. Die Untersuchungen beweisen, dass Allicin z.B. Staphylococcus Aureus, Escherichia coli, Streptococcus, Klebsiella, Samonella und Clostridium, ohne negativen Einfluss auf die Darmflora, abtötet.

Während die allgemeine Medizin mit Antibiotika immer öfter auf resistente Bakterien stößt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Mikroorganismen auf Allicin eine Resistenz entwickeln können. Auch diese Behauptung ist wissenschaftlich bestätigt.

Allicin chemisch

In der opaken Terminologie der Biochemie wird Allicin definiert als Diallylthiosulfinat, Allylsulfid oder gar S-(2-Propenyl) 2-Propen-1-Sulfinothioat. Viel wesentlicher jedoch ist der wichtigste und reaktivste Teil des Allicin-Moleküls, nämlich die an ein Sauerstoffatom gekoppelte Schwefel-Schwefel-Bindung.

Formel Allicin

„Die hoch reaktive Konfiguration verleiht Allicin seine bemerkenswerten antibiotischen Eigenschaften, insbesondere das Potenzial, das Immunsystem zu stärken“

Chemiker wissen, dass diese Konstellation hoch reaktiv ist und dem Allicin seine bemerkenswerten antibiotischen Eigenschaften verleiht, insbesondere die Fähigkeit, das Immunsystem auf verschiedene Art zu stärken, u. a. durch die Stimulation der Immunzellen, das Abtöten von Pathogenen und die Entgiftung von Karzinogenen.

Schon vor der Entdeckung der pharmazeutischen Antibiotika wurden wasserbasierte Knoblauchextrakte zur Behandlung einer Vielzahl von Infektionskrankheiten verwendet, darunter Dysenterie, Typhus, Cholera, Pocken und Tuberkulose. In den 1930er Jahren wurde dann die erste Klasse antibiotischer Medikamente erfunden, die Sulfonamide. Deren Erfolg lag an der darin enthaltenen reaktiven Schwefelgruppe – exakt dieselbe Gruppe, die auch in Allicin zu finden ist.

Trotz all dieser Vorteile hat Allicin einen Nachteil

Nach dem pressen von Knoblauch zerfällt der Wirkstoff relativ schnell wieder in seine Bestandteile und verliert damit seine Wirksamkeit. Die oben genannten Wirkungen beziehen sich auf nur kurzfristig wirksames Allicin!

Wie würde es erst wirken wenn es nicht zerfallen würde? Sprich: Stabilisiert verfügbar wäre?

Hier die gute Nachricht: Es ist verfügbar!

Stabilisiertes Allicin

Die Wirkung von Allicin in der Natur ist leider zeitlich begrenzt. Das heißt Allicin ist instabil.

Es zerfällt nach kurzer Zeit wieder in seine Bestandteile. Trotz der kurzen Wirksamkeit von Allicin vollbringt dieser Stoff wahre Wunder.

Im Jahr 2002 konnte der britische Wissenschaftler Peter Josling ein Verfahren entwickeln mit dem sich aus Knoblauch stabilisiertes Allicin gewinnen lässt.

Dieses revolutionäre Verfahren ermöglicht es stabilisiertes Allicin in großen Mengen herzustellen und kommerziell anzubieten.

Dieser Durchbruch hat auch die Forschung angetrieben Allicin und seine Wirkungen näher zu untersuchen:

Die antibakterielle Wirkung auf MRSA Bakterien (Multiresistente Bakterienstämme) wurde in Feldversuchen an englischen Krankenhäusern zu 100% nachgewiesen.

Herpes Viren werden ebenso durch Allicin bekämpft wie Schimmelinfektionen.

Dem Wirkstoff Allicin wurde eine cholesterinsenkende Wirkung nachgewiesen und auch als eines der stärksten in der Natur vorkommenden Antioxidantien wurde Allicin anerkannt.

Damit dient Allicin der Krebsvorbeugung.

Forschungen an Mäusen lassen sehr hohe Erwartungen zu, dass Allicin auch bei gestreutem Krebs in der Zukunft eingesetzt werden könnte.

Allicin FAQ

Sind herkömmliche Nahrungsergänzungsmittel aus Knoblauch wirksam?

In Drogerien und Apotheken wird eine bemerkenswerte Vielfalt von Nahrungsergänzungsmitteln aus Knoblauch angeboten, die angeblich alle Allicin liefern.

Labortest: Allicin variiert: um 1.500 Prozent.

Teilweise enthalten die gar kein Allicin in einem Viertel der Präparate.

Test durch ConsumerLabs.com

Die Summe des von den ungealterten Knoblauchpräparaten produzierten Allicins bewegte sich in der Laborschale um den Faktor 15, was noch keine Rückschlüsse auf das Verhalten im menschlichen Körper erlaubt. In Bezug auf die Qualität gab es keinerlei Konstanz. Paradoxerweise wurde ein Produkt mit einem der schlechtesten Allicin-Erträge pro Gramm Knoblauch als „reich an Allicin“ beworben. Viele Produkte produzierten nicht einmal annähernd so viel Allicin, wie vom Hersteller behauptet.

Was ist mit rohem Knoblauch?

Der Genuss von rohem Knoblauch, dessen relativer Ertrag an Allicin stark variiert, ist kaum eine Option, wenn man die sozialen Konsequenzen bedenkt, aber auch aufgrund der  deaktivierenden Wirkung der Magensäure auf die Alliinase.

Wissenschaftler fanden heraus, dass die Menge des von verschiedenen Knoblauchsorten aus der ganzen Welt produzierten Allicins bis um das 10-Fache schwanken kann, und in Anbetracht der Tatsache, dass der höchste Ertrag bei rund 4 Prozent liegt, müssten Sie eine ganze Menge Knoblauch essen!

Was ist mit Knoblauchöl?

Eine unabhängige Analyse der Camden Food and Drink Research Association und des angesehenen Warren Springs Labors ergab, dass Knoblauchöl kein Allicin produziert.

Knoblauchprodukte im Vergleich?

Knoblauchprodukte im Vergleich

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