Geflügel und Bakterien

Geflügel sind durch Massentierhaltung besonders von vielen Krankheitserregern betroffen; Viren, Bakterien, Protozoa und Würmer.

Der ungebremste Antibiotika-Gebrauch sorgt für immer mehr Resistenzen. Die Behandlung von resistenten Erregern ist in vielen Fällen hoffnungslos.

Hier ist Vorbeugen der beste Schutz.

Ställe und Einstreu sollten trocken sein und regelmäßig gereinigt werden. Besondere Sorgfalt ist bei Futter und Trinkwasser erforderlichum schädlichen Mikroorganismen keine Chance zu geben sich zu vermehren.

Mangelnde Hygiene kann unter anderem zu der Darminfektion Kokzidiose (verursacht durch einzellige Darmparasiten) oder zu einer durch E.Coli-Bakterien verursachten Ödemkrankheit führen

Bei Befall mit Darm- und Hautparasiten reagieren die Hühner zuerst mit einem Rückgang der Legeleistung. Unbehandelt können diese Parasiten zum Tod führen. In den engen Ställen ist die Ansteckungsgefahr besonders groß, daher sind kranke Tiere zu isolieren und zu behandeln.

Zu den gefürchteten Krankheitserregern gehören sicher die Salmonellen. Sie werden meist mit verunreinigtem Futter aufgenommen und über den Kot wieder ausgeschieden. Dieser kann die bereits gelegten Eier verschmutzen, und im Kot enthaltene Bakterien können durch die Schale ins Ei-Innere dringen. Befinden sich die Salmonellen im Blutkreislauf der Legehennen, gelangen sie möglicherweise bereits während der Entwicklung des Eies in dessen Inneres.

Allicin und Bakterien

Allicin hat eine große antibakterielle Wirkung und bekämpft nachweislich u.a. , Salmonellen,Escherichia coli, Campylobacter, Listeria monocytogenes, Enterococcus faecium. Allicin stärkt das Immunsystem und ist gegen viele Parasiten, Pilze und Viren hochwirksam.

In 2007 ist in einer wissenschaftlichen Studie der Effekt von Allicin auf die Leistung bei Legehennen untersucht worden. Das Ergebnis war sehr positiv. Die Legehennen erreichten eine größere Körpermasse, hatten mehr Appetit und produzierten mehr Eier. Die Bekämpfung der pathogenen Bakterien und Aflatoxin produzierenden Pilze durch die Verabreichung von Allicin waren laut Studie der Grund für diese Erfolge. Die Studie ist in the Journal of Poultry Science 2007 veröffentlicht worden.

Durch beimengen von Allicin in das Trinkwasser kann man Geflügel auf natürliche Weise gesund halten. Resistenzen sind nicht zu erwarten.

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