Mastitis

Allicin gegen Mastitis

Allicin ist ein ausgezeichnetes Mittel zur Behandlung von Erkrankungen, die durch Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze hervorgerufen werden. Die durch Bakterien verursachte Mastitis lässt sich ebenfalls dank Allicin behandeln. In mehreren Studien über Phytotherapie wurde die Wirkungsweise von Allicin auf den Erreger MRSA und damit auch auf Biofilmformationen zweifelsfrei nachgewiesen.

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Allicin hilft gegen Bakterien und multiresistente Stämme wie

  • Escherichia
  • Staphylococcus
  • Streptococcus
  • Klebsiella
  • Salmonellen
  • Proteus
  • Bacillus
  • Pseudomonas
  • Clostridium
  • Staphylococcus aureus
  • Enterotoxische Escherichia coli
  • Enterococcus

Behandlung von Kühen mit Allicin gegen Mastitis

Wir empfehlen zur Behandlung von Mastitis das Knoblauchextrakt Stallfit DTS. Mischen Sie dem Futter der Kühe 1-2 Mal täglich 50 ml bei oder spritzen Sie das Extrakt direkt ins Maul. Ein Kalb behandeln Sie mit 10 ml, die einmal täglich direkt ins Maul gespritzt werden.

Wichtig: Stallfit DTS Kuh muss unter 7 °C gelagert werden, sonst verliert es seine Wirksamkeit. Tiefgefroren aufbewahrt, erhöht sich die Haltbarkeit.

Vorteile von Allicin gegenüber Antibiotika bei der Behandlung von Mastitis

Da es sich bei Allicin um ein rein natürliches Produkt und nicht um ein Antibiotikum handelt, kann es für Biobetriebe eingesetzt werden. Darüber hinaus entstehen keine Resistenzen, die in einem Notfall für die Unwirksamkeit von Antibiotika verantwortlich sind. Ein weiterer Vorteil gegenüber Antibiotika ist der Milchbehalt. Allicin enthält keinen Hemmstoff, wodurch die Milch während der Behandlung weiter verkauft werden darf. Zudem bleibt die Milch geschmacklich unverändert. Weder die Milchproduktion noch die Darmflora werden beeinträchtigt. Die Wiederinfektionsrate ist erheblich geringer als bei einer herkömmlichen Behandlung. Langfristig gesehen, ist Allicin die Lösung für die nachhaltige Gesundheit der Herde in einem Milchbetrieb. Immer mehr Milchviehbetriebe erhalten ihre Herde mit Allicin gesund und verzichten auf den Gebrauch von Antibiotika.

Vorteile von Allicin

  • rein natürliches Produkt
  • bei Biobetrieben einsetzbar
  • keine Entstehung von Resistenzen
  • enthält keinen Hemmstoff
  • keine negativen Auswirkungen auf Milch, Milchproduktion und Darmflora
  • Weiterverkauf der Milch während der Behandlung ist möglich
  • Wiederinfektionsrate ist erheblich geringer

Was ist Mastitis?

Mastitis ist eine Entzündung des Euters, hervorgerufen durch Bakterien und andere Faktoren wie Stallhygiene und Melkfehler. Vor allem bei Tieren, die zur Milchproduktion eingesetzt werden, hat die Erkrankung neben den hohen Milchverlusten auch Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Wird eine Mastitis nicht behandelt, kann es zur massiven Gesundheitsverschlechterung des Tieres bis hin zum Tod führen.

Entstehung von Mastitis bei Kühen

Bei der Mastitis handelt es sich um eine Faktorenerkrankung, d.h. dass Krankheitserreger allein nicht zum Ausbruch der Erkrankung führen. Vielmehr spielen Faktoren wie die Stallhygiene, die Melktechniken und das Futtermanagement eine entscheidende Rolle. Ist die Milchkuh gesund, kann sie mit ihrem intakten Immunsystem und der natürlichen Blut-Euter-Schranke Bakterien abwehren und ein Eindringen der Erreger über den Strichkanal (galaktogen) oder den Blutweg (hämatogen) verhindern. Wird die Immunabwehr jedoch geschwächt, gelangen die Erreger in das Euter und vermehren sich im Hohlraumsystem der Milchdrüse. Das Drüsengewebe wird angegriffen und eine Entzündung ist die Folge. Schon eine schwache Mastitis kann zu einem Gewebeschwund des milchproduzierenden Drüsenepithels (Atrophie) führen. Die Folge ist ein Absinken der Milchproduktion.

Erreger wie Staphylococcus aureus, Streptococcus agalactiae (Erreger der sog. GALT-Mastitis) und Streptococcus dysgalactiae gehören zu den kuhassoziierten Erregern und werden durch Melkerhände, die Milch oder kontaminierte Melkausrüstungen übertragen.

Umweltkeime wie zum Beispiel coliforme Keime, Pseudomonas spp. und Streptococcus uberis hingegen stammen aus dem Umfeld der Tiere. Sie befinden sich im Stall, in der Einstreu oder auf den Liegeflächen und werden häufig in der Zwischenmelkzeit übertragen.

Weitere Erreger können Viren, Schimmelpilze, Hefen und Bakterien wie Chlamydien, Mykoplasmen oder Pseudomonas aeruginosa sein.

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Symptome einer Mastitis

Eine akute Mastitis ist anhand der Veränderungen des Euterviertels schnell zu erkennen. Neben äußerlichen Merkmalen wie Rötungen und Vergrößerung, reagiert das Tier zudem auf Berührungen aufgrund der Schmerzen. Die Atmung wird heftiger und die Fresslust stellt sich ein. Die Milch weist eine erhöhte Zellzahl auf.

Kommt es zu einer akuten Mastitis mit Gewebesterben, dann verfärbt sich das Euter und ist geschwollen. Nach einem kurzen Temperaturanstieg werden die betroffenen Stellen innerhalb weniger Stunden kalt. Das Gewebe stirbt ab. Die Milchkuh leidet unter Fieber, Fressunlust und Dehydration.

Es kann auch zur Bildung von Abszessen kommen. Vor allem Tiere auf der Weide und Erstkalbinnen sind davon betroffen. Die Abszesse können nach innen und außen aufbrechen.

Eine klinische Mastitis macht sich durch Begleitsymptome wie Fieber, Fressunlust, Milchrückgang oder Teilnahmslosigkeit deutlich. Das Euter ist offensichtlich entzündet und die Milch verändert ihre Konsistenz.

Eine subklinische Mastitis ist in vielen Fällen nicht zu erkennen. Das Euter ist unauffällig, die Milch scheint unverändert. Allerdings verringert sich die Milchleistung. Erst ein Schalmtest oder eine Milchprobe deuten auf eine Erkrankung hin.

Diagnose der Mastitis

Um eine Diagnose zu stellen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zunächst sollte das Euter auf Veränderungen abgetastet und das Tier in seinem Verhalten beobachtet werden. Auch die Milch kann Aufschluss über eine Erkrankung geben. Letztlich helfen ein Schalmtest und eine Milchprobe bei der Diagnose.

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Vorsorge zur Verhinderung einer Mastitis

Um eine Mastitis zu verhindern, sollte auf das intakte Immunsystem der Milchkühe, das Einhalten der Melkhygiene und ein sauberes Umfeld der Tiere geachtet werden. Auf diese Weise minimiert sich das Infektionsrisiko.

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